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04.02.2019
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1. Damen

Am vergangenen Sonntagnachmittag gastierten die Damen des TV Erbenheim im Nachbarschaftsduell beim Tabellenführer HSG BIK Wiesbaden. Jedem war bewusst, dass es ein schweres Spiel für den TVE werden würde, der wieder von Ines Katzmann im Feld und Jasmin Ventrella im Tor unterstützt wurde. Die Gäste waren gut vorbereitet und überraschten die HSG mit ihrer Abwehrvariante - BIK tat sich schwer und konnte im Rückraum nicht gewohnt agieren, die Erbenheimerinnen zeigten sich im Angriff genauso entschlossen und waren spielerisch überlegen. Leider machten sie die Heimmannschaft trotz zwischenzeitlicher Führung mit vermeidbaren Fehlern wieder stark und so ging es mit einer 11:9 Führung in die Kabine.

Nach der Pause fand zunächst die HSG besser in die Partie und setzte sich auf 16:11 ab, der TVE gab sich nicht auf und kämpfte sich heran. Es mangelte leider aber wie in der Vorwoche an der nötigen Cleverness im Angriff, woraus einige Abspielfehler resultierten - das dann folgende Pech im Anschluss reihte sich ebenfalls ein. Pech hatten die Gäste auch mit einigen Entscheidungen - so wurde Kati Hiebinger nicht berechtigt disqualifiziert. Die HSG war hier in vielen Aktionen cleverer und machte es der leitenden Schiedsrichterin mit viel Theatralik nicht leicht. Der TVE hat das Spiel im Angriff und nicht in der Abwehr verloren, das bleibt festzuhalten. In der Abwehr stand man weitestgehend ausgezeichnet - BIK kam nur über Standards zu den Toren: 8 7-Meter (wovon Jasmin 2 glänzend parierte, der Nachwurf aber den Weg ins Netz fand), 5 Tore nach Freiwürfen belegen diesen Eindruck.

"Das Ergebnis ist definitiv zu hoch ausgefallen. Ich tue mich in diesem Fall unheimlich schwer von einem verdienten Sieg zu sprechen - meine Mannschaft war mindestens auf Augenhöhe und phasenweise besser. Wir waren einfach im Angriff einige Male nicht clever genug, bzw. haben uns den ein oder anderen Fehler zu viel erlaubt. Die Abwehr war klasse, da haben sich meine Mädels super an unseren Matchplan gehalten. Ich bin sehr stolz auf meine Mädels und hätte mir für sie ein anderes Ergebnis gewünscht. Nun leben wir aber damit, zu ändern ist es nicht mehr. Wir hoffen sehr, dass wir die Möglichkeit auf ein Rückspiel in unserer Halle bekommen und ich bin mir ganz sicher, dass wir mit dieser Leistung und ein paar Feinheiten ein anderes Ergebnis erleben werden. Stolz bin ich auch, dass wir mit einem ganz anderen Auftreten in die Spiele gehen und nicht mit oskarreifer Schreirei versuchen zu unserem Glück zu kommen," so Trainer Florian Krahl nach dem Spiel.

Es spielten: Jasmin Ventrella (Tor); Milena Bohrmann (1), Annika Sommerfeld, Christina Stück (1), Annemarie Ley, Lisa Müller, Jasmin Hinz (2/2), Sinja Scholl (1), Alexandra Endresz (1), Ines Katzmann (4), Katja Hiebinger (2), Melanie Lechner und Franziska Merten (4)

28.01.2019
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1. Damen

Am vergangenen Sonntag gastierte die SG Wehrheim/Obernhain bei den Handballdamen des TV Erbenheim - nach langer Pause endlich wieder das erste Punktspiel für den TVE und tabellerisch war klar, dass es ein enges und ganz schweres werden wird. In der ersten Halbzeit schenkten sich die beiden Teams nichts und es war eine Partie auf Augenhöhe, die von Abwehrarbeit geprägt war. Erbenheim stand sehr gut mit einer wechselnden offensiven Deckung und präsentierte sich im Deckungsverbund entschlossen und konzentriert. Die Gäste taten ihnen dies gleich und so ging es mit einer knappen Führung für die SG in die Kabine.


Nach dem Seitenwechsel legte leider nur Wehrheim den Schalter um und konnte sich auf 10:14 absetzen. Zu diesem Zeitpunkt war schon mehr als die Hälfte der zweiten Halbzeit gespielt. Dem TVE gelangen bis dato lediglich zwei Tore und es mangelte an Durchschlagskraft auf allen Positionen. Außer Chrissi Stück wollte an diesem Sonntag den Außenspielerinnen leider nicht so viel gelingen, obwohl sie teilweise sehr gut freigespielt wurden. Auch der Rückraum rannte sich zu oft in der stabilen Deckung fest und scheiterte dann im letzten Schritt an der Torhüterin der SG. Es fehlte einfach auch der Biss und die nötige Konsequenz im Abschluss, was durch wieder einmal drei vergebene 7-Meter belegt werden kann. Milena Bohrmann war immer wieder zu "Verzeiflungswürfen" gezwungen und die einfachen Dinge, die in der ersten Halbzeit gut funktionierten, wurden zu wenig bis gar nicht gespielt.

In der Abwehr machten Lexy, Lisa und Franzi ihre Sache auf der vorgezogenen Abwehrposition sehr ordentlich - unterstützt von einer herausragend starken Jasmin Ventrella im Tor, die kurzfristig einsprang und die kranke Jessica Stern mehr als würdig vertrat. Danke dafür!

"Ich kann natürlich mit dem Verlauf der zweiten Halbzeit absolut nicht zufrieden sein. Wir werfen in knapp 20 Minuten lediglich zwei Tore, das bricht uns natürlich das Genick. Mit 16 Toren in zwei Halbzeiten kann ich absolut leben und phasenweise war das richtig gute Abwehrarbeit. Wir haben einfach zu wenig im Angriff gemacht und die einfachen Dinge wurden zu wenig umgesetzt, dazu eine mangelnde Chancenverwertung vor allem auf den Außenpositionen. In den letzten 3 1/2 Minuten, nach der Auszeit der SG, haben wir auf einmal wieder Elan, Kampfgeist und Wille - hätten wir das über die vollen 60 Minuten gezeigt, wäre das Spiel sicherlich anders verlaufen. Natürlich merkt man immer wieder, dass wir massive Ausfälle verkraften müssen. Ayleen und Luisa werden in dieser Saison kein Spiel mehr bestreiten, das ist brutal für uns. Melanie studiert auswärts und ist ebenfalls nur ganz selten da - damit sind es 3 starke Rückraumspielerinnen, die einfach wegfallen. Heute fällt Jess noch kurzfristig aus und Jasmin macht einen super Job, das war wirklich klasse. Man muss dann auch mal anerkennen, was diese Mannschaft durch die Ausfälle zu kompensieren hat und das machen sie dann doch wirklich gut. In diesem Spiel wäre mehr drin gewesen, das wissen wir auch und daran werden wir arbeiten. Wir haben noch zwei ganz schwere Spiele vor uns in der Hinrunde - auch hier wollen wir uns ordentlich präsentieren", so Trainer Florian Krahl nach dem Spiel.

Positiv sei noch zu erwähnen, wie fair und kameradschaftlich die SG Wehrheim/Obernhain sich präsentiert hat. Von der Bank bis zu den Spielerinnen auf dem Feld, als Vorbild allen voran der Trainer - DAS war großer Sport und die SG ein wirklich angenehmer Gegner!

Es spielten: Jasmin Ventrella und Annette Ruhland (beide Tor); Milena Bohrmann (5/3), Christina Stück (2), Lisa Müller, Jasmin Hinz (3/1), Sinja Scholl, Alexandra Endresz, Nelin Rothberg (3/1), Elena Franzen, Katja Hiebinger, Melanie Lechner, Lena Lietz und Franziska Merten

10.12.2018
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1. Damen
Am vergangenen Sonntagnachmittag gastierte die dritte Mannschaft der HSG Goldstein/Schwanheim bei den Handballdamen vom TV Erbenheim. Die Mädels wollten im letzten Heimspiel 2018 nochmal einen Sieg einfahren und die Punkte unebdingt in Wiesbaden behalten. Zunächst, wie leider schon einige Male in dieser Saison, fanden sie nicht gut ins Spiel und brauchten einen Moment um in die Partie zu finden. Über eine kompakte Deckung fand man auch im Angriff ins Spiel und konnte einen Rückstand in eine 4:2 Führung drehen - fortan gab der TVE diese auch nicht mehr aus der Hand. Mit 6 Toren Vorsprung ging es in die Kabine und es galt nun nicht nachzulassen.
 
Nach dem Seitenwechsel ließ Erbenheim den Gegner nicht ins Spiel finden und baute die Führung weiter aus - spätestens beim zwischenzeitlichen 17:9 war das Spiel entschieden. Leider ließ die Konzentration gegen Ende der Partie etwas nach, sodass die Gäste noch genügend Ergebniskorrektur betreiben konnten. Am Ausgang des Spiels änderte dies aber nichts und der TV Erbenheim beendete die Heimspiele des Jahres 2018 mit einem Sieg. Erfreulich war, dass heute Melanie Mettner, die auswärtig studiert, mitwirken konnte und eine Bereicherung für den Rückraum vom TVE war. Auch schön war es, dass Annette Ruhland nach der "Baby-Pause" ihre ersten Minuten in dieser Saison zwischen den Pfosten erleben konnte. 
 
"Das waren heute wieder Licht und Schatten - teilweise wirklich schöne Kombinationen und tolle Tore. Ein paar Sachen haben mir aber auch nicht gefallen, so war es manchmal echt harte Kost - mehr Biss, mehr Leidenschaft, mehr Konzentration sind hier wohl die richtigen Schlagworte. Alles in allem war der Sieg absolut verdient und schön. Nun gilt es am kommenden Sonntag einen perfekten Jahresabschluss mit zwei Punkten in Sachsenhausen zu erspielen", so Trainer Florian Krahl.
 
Es spielten: Jessica Stern und Annette Ruhland (beide im Tor); Milena Bohrmann (1), Christina Stück (3), Annika Sommerfeld (1), Melanie Mettner (4), Jasmin Hinz (4/2), Lena Lietz (1/1), Alexandra Endresz, Melanie Lechner, Nelin Rothberg (3/2), Katja Hiebinger (1) und Franziska Merten (4)
26.11.2018
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1. Damen

Nach dem spielfreien Wochenende gastierte am Sonntag die Reserve der HSG Eschhofen/Steeden bei unseren Handballdamen aus Erbenheim. Die Saison bringt für den TVE einen Fluch mit sich: ständig fallen Spielerinnen verletzungs- oder krankheitsbedingt aus. Neben der langzeitverletzten Luisa Walter reihten sich nun noch Ayleen Stamm (ebenfalls verletzungsbedingt) und Annemarie Ley (beruflich) in die Liste der Ausfälle ein. Als wäre das nicht schon genug musste Trainer Florian Krahl am Sonntag auf die etatmäßige Torhüterin Jessica Stern verzichten - sie lag krank im Bett und musste quasi gezwungen werden dort auch zu bleiben, denn eigentlich wollte sie unbedingt spielen.


Lena Lietz hütete das Tor und sie machte das über die 60 Minuten wirklich klasse und war mehr als nur eine würdige Vertretung. Die Mädels taten sich zu Beginn der Partie schwer und netzten erst in Spielminute 9 das erste Mal ein. Im Angriff agierte man mit zu wenig Druck auf die Abwehr und war an Harmlosigkeit kaum zu übertreffen. Mitte der ersten Halbzeit fing man sich etwas, jedoch war das ganz klar einer der schlechteren Leistungen in dieser Saison und so ging man völlig verdient mit einem Rückstand in die Kabine - dort wurden die Fehler deutlich angesprochen und das Team, welches sich sehr einsichtig zeigte, wachgerüttelt.

Auf die Worte folgten Taten: der TVE drehte das Spiel und ließ in der Abwehr kaum noch etwas zu. Neuzugang Nelin Rothberg integrierte sich - wenn auch noch mit dem ein oder anderen Fehlerchen, der völlig normal ist - gut in das Spiel der Erbenheimerinnen. Sie harmonierte schon sehr gut mit den Mitspielerinnen im Rückraum und unterstrich ihre gute Leistung mit 4 Toren im ersten Spiel. Die zweite Halbzeit war eine deutliche Steigerung zur ersten, 10:4 war der Spielstand der zweiten Halbzeit für Erbenheim. Am Ende gewann man die Partie verdient, wenn auch zeitweise nicht schön, und konnte so zwei weitere Punkte einfahren.

"Das war das erste Mal, dass ich in der Halbzeit etwas lauter werden musste. Stefan und ich waren absolut nicht einverstanden mit der Leistung der Mädels und die Unkonzentriertheit vor der Partie zog sich wie ein roter Faden durch unser Spiel - ideenlos, letargisch und ohne Biss im Angriff. In der zweiten Halbzeit war das viel, viel besser und die Mädels haben wirklich Moral gezeigt. Sie waren entschlossener in ihren Angriffsaktionen und noch effektiver in der Abwehr. Es zeigt, dass es stimmt im Team und wir die zahlreichen Ausfälle dann doch noch gut kompensieren können, dafür muss ich meine Mädels loben. Ein Sonderlob heute geht an Lena, die das wirklich klasse gemacht hat im Tor und auch Neuzugang Nelin hat bewiesen, dass sie eine Verstärkung für uns ist - gerade im Rückraum haben wir massive Personalprobleme. Am kommenden Wochenende haben wir spielfrei und danach unser letztes Heimspiel im Jahr 2018, wo wir uns nochmal über viel Unterstützung durch das Publikum freuen würden", so Trainer Krahl.

Es spielten: Lena Lietz (Tor); Milena Bohrmann (5/2), Christina Stück, Annika Sommerfeld, Lisa Müller, Jasmin Hinz (4), Sinja Scholl (1), Alexandra Endresz, Nelin Rothberg (4/2), Elena Franzen, Katja Hiebinger, Melanie Lechner (1) und Franziska Merten (1)

12.11.2018
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1. Damen

Am Sonntagnachmittag gastierten die Damen des TV Erbenheim in Bad Vilbel beim SV Fun-Ball Dortelweil. Die Erbenheimerinnen verschliefen die ersten 7 Minuten, der Gegner führte 3:1 ehe man den Schalter auf Spielbetrieb umlegte und beim 4:3 das erste Mal in Führung ging - diese gab man dann aber auch nicht mehr aus der Hand. Über eine kompakte Deckung kam man, sofern man denn auch die Lücken erkannte und nutzte, Tor um Tor heraus. Auch die wurfstarke Rückraumspielerin des Gegners bekam man durch eine Manndeckung gut in den Griff, sodass der TVE mit vier Toren Vorsprung in die Kabine ging.


Ziel war es nun den Gegner nicht stark zu machen, was auch gelang. Über das zwischenzeitliche 12:15 bauten die Erbenheimerinnen die Führung auf 12:20 aus und spätestens zu diesem Zeitpunkt war klar, wer das Parkett als Sieger verlassen würde. Trainer Florian Krahl nahm die ein oder andere Dauerbrennerin der letzten Wochen heraus und ließ gegen Ende mit ungewohnter Formation spielen, die Mädels machten das aber ordentlich und kamen am Ende zum klaren und absolut verdienten Sieg.

"Die Anfangsminuten haben mir nicht gefallen, da waren wir mit dem Kopf nicht wirklich auf dem Feld. Danach haben wir es ordentlich gemacht - meine Mädels kennen mich, ich finde immer das Haar in der Suppe: da ist ist der ein oder anderen Situation sicher noch Luft nach oben. Schön war, das wir heute alle 7-Meter verwandelt haben, das war nach den letzten Wochen keine Selbstverständlichkeit. Letztlich zählt aber am Ende das Ergebnis und das hat natürlich gestimmt. Wir spielen momentan auswärts erfolgreicher als in eigener Halle, das werden wir aber ändern," so Trainer Krahl.

Es spielten: Jessica Stern (Tor); Ayleen Stamm (4), Milena Bohrmann (5), Christina Stück, Annika Sommerfeld, Lisa Müller, Jasmin Hinz (8/5), Lena Lietz (1), Alexandra Endresz, Katja Hiebinger (1), Melanie Lechner und Franziska Merten (5)

05.11.2018
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1. Damen
 
Am Sonntagnachmittag gastierten die Handballdamen des TV Erbenheim bei der dritten Mannschaft der TSG aus Oberursel. Die Mädels hatten sich vorgenommen ein anderes Auftreten an den Tag zu legen als am Dienstag gegen den TV Breckenheim und das gelang auch. Über eine sehr gute Defensive erarbeitete man sich im Angriff die Chancen und stellte zwischenzeitlich auf 1:5 - die TSG kam zwischenzeitlich auf 5:7 heran, weil sich die Erbenheimerinnen im Angriff eine schöpferische Pause gönnten. Mit einem 5:8 ging es in die Kabine, wo dann nochmal deutlich darüber gesprochen wurde, dass wir den Gegner jetzt nicht stark machen und im Angriff wieder entschlossener agieren wollen.
 
Der TVE kam gut aus der Kabine und baute den Vorsprung weiter aus. Weiterhin stand die Abwehr sehr gut und im Angriff zeigte man endlich auch wieder den nötigen Zug zum Tor - einige Tore wurden schön herausgespielt. Milena, Franzi und Ayleen machten ihre Sache sehr ordentlich im Rückraum und zogen immer wieder gefährlich in die Lücken, was erfolgreich war. Die TSG gab sich nicht auf, kam zwischenzeitlich nochmal ein bisschen heran, aber der Sieg des TVE war zu keinem Zeitpunkt gefährdet und absolut verdient. 
 
"Heute bin ich sehr zufrieden mit meinen Mädels. Wir müssen zwar weiter daran arbeiten, dass wir das Druckspiel im Angriff nicht phasenweise einstellen und über die volle Distanz entschlossen bleiben. Auch die 7-Meter-Fehlwürfe bei den letzten Spielen mißfallen mir und wir belohnen uns immer noch zu wenig selbst für unsere guten Aktionen in Abwehr und Angriff. Auch müssen wir die Sperren, die Jasmin am Kreis hervorragend stellt, noch zielstrebiger nutzen. Ich freue mich aber, dass wir nach zwei glücklosen Spielen heute wieder in die Spur gefunden und eine ordentliche Leistung aufs Parkett gelegt haben. Endlich haben sich einige auch wieder was zugetraut und den Kopf aus dem Sand genommen - tolle Einzelaktionen von Annika, Chrissi und Lena, um hier nur mal drei Beispiele zu nennen. Es ist schön zu sehen, welche Fortschritte die Mannschaft im Laufe der Zeit gemacht hat und diese Anerkennung kommt auch von draußen - wir hatten heute einige Zuschauer und deutlich mehr als der Gegner, das ist keine Selbstverständlichkeit. Ich freue mich über den Zuspruch," so Trainer Florian Krahl nach dem Spiel.
 
Es spielten: Jessica Stern (Tor); Ayleen Stamm (6/2), Milena Bohrmann (4/3), Christina Stück (2), Annika Sommerfeld (1), Lisa Müller, Jasmin Hinz (2/1), Lena Lietz (2), Sonja Scholl, Alexandra Endresz (1), Elena Franzen, Katja Hiebinger (1) und Franziska Merten (3) 
01.11.2018
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1. Damen

Das Spiel der Damen vom TV Erbenheim gegen den TV Breckenheim am Dienstagabend ist kurz zusammengefasst: so schwarz wir die Trikots war das gesamte Spiel der Schützlinge von Trainer Florian Krahl, ein Abend zum Vergessen. Dem TVE gelang es erst in der 19. Minute den ersten Treffer zu landen - es stand zu diesem Zeitpunkt schon 0:7. An einem übermächtigen Gegner lag es definitiv nicht, man schlug sich wieder einmal selbst und die (eigentlich unnötige) Nervosität der Mädels war bereits vor Anpfiff schon spürbar. Trainer Krahl redete vor dem Spiel und in der Halbzeit mit Engelszungen auf sein Team ein, versuchte ihnen jeglichen Druck zu nehmen - leider war die Blocklade einfach zu groß und man stand sich in diesem Spiel selbst im Weg. Die Ehrfurcht vor der gegnerischen Torfrau, die zweifelsohne eine gute ist, war zu hoch - man machte es ihr aber auch zu leicht. In der zweiten Halbzeit steigerte sich die Leistung der Erbenheimerinnen zwar, dies konnte aber am Ausgang der Partie leider nichts ändern. 


"Mund abputzen heisst es - solche Spiele hast du immer mal im Laufe einer Saison, das lässt sich nicht vermeiden. In der Mannschaft stimmt es und die Mädels zeigen Moral. Wir werden gegen Oberursel sicherlich wieder einen besseren Tag erleben, als der heute," so Trainer Florian Krahl nach dem Spiel.

Es spielten: Jessica Stern (Tor); Milena Bohrmann (4/3), Christina Stück, Annika Sommerfeld, Luisa Walter, Lisa Müller, Jasmin Hinz (1), Lena Lietz, Alexandra Endresz, Elena Franzen, Katja Hiebinger, Melanie Lechner, Franziska Merten (2) und Annemarie Ley (2/2)

22.10.2018
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1. Damen
Am Sonntagnachmittag gastierten die Handballdamen des TV Erbenheim bei der Reserve des SV Seulberg - es war eine Partie auf Augenhöhe zu erwarten und ein schweres Auswärtsspiel für den TVE. Die Erbenheimerinnen legten los wie die Feuerwehr und setzten die besprochenen Dinge hervorragend um. Über eine kompakte Deckung spielte man endlich mal die erste und zweite Angriffswelle sehr gut aus - alle Spielerinnen boten eine hevorragende Leistung und auch die Einwechslungen fruchteten immer wieder, es klappte so ziemlich alles. Unterstützt wurden die Damen in diesem Spiel von Torfrau Jasmin Ventrella, die mit tollen Paraden in den vollen 60 Minuten glänzte, und Ines Katzmann im Rückraum, die sich ebenfalls super in das Spiel integrierte. Mit einer deutlichen 13:7 Führung ging der TV Erbenheim in die Pause.
 
Trainer Florian Krahl mahnte seine Mädels den Gegner jetzt nicht stark zu machen und auf keinen Fall nachzulassen. Er warnte vor den Seulbergern, die sich mit aller Macht gegen die Niederlage stemmen werden und das taten sie. Zwar baute der TVE seine Führung zwischenzeitlich auf 14:20 aus, dann kam aber ein Bruch ins Spiel der Erbenheimerinnen und viel Hektik machte sich breit. Diese Hektik wurde zum einen durch die Spielweise des Gegners, zum anderen aber auch durch die skurilen Entscheidungen des Schiedsrichters, der keine klare Linie in seiner Leitung hatte, ausgelöst. Die gleichen Aktionen wurden mit zweierlei Maß gemessen und unterschiedlich entschieden - auf beiden Seiten war man sich nach dem Spiel sofort einig, dass er das Spiel nicht im Griff hatte. Dem Unparteiischen aber die Schuld am Ergebnis zu geben, wäre zu einfach und auch nicht richtig. Beim Stand von 18:21 nahmen Krahl/Becht die Auszeit und wollten wieder Ruhe ins Spiel bringen. Der TVE ging keinem Zweikampf aus dem Weg und spielte sich immer wieder Chancen heraus, leider blieben diese ungenutzt und man spielte die gegnerische Torfrau warm, anstatt die Kugel im Netz zu versenken. So kam es, wie es kommen musste: 15 Sekunden vor Schluss traf der SV Seulberg zum 22:22 Ausgleich - der TVE startete sofort zum schnellen Gegenangriff, der super initierte wurde. Trotz zwei (!) klarer Fouls im Wurf und im Nachwurf blieb die Pfeife stumm und es gab zum Erstaunen aller in der Halle keinen 7-Meter für den TVE. 7-Meter schienen an diesem Tag aber ohnehin mehr Strafe als Belohnung für die Erbenheimerinnen zu sein, hat man derer mit 4 Stück einfach zu viele vergeben. 
 
"Nach so einem Spiel fragt man sich, ob es ein gewonnener oder verlorener Punkt war. Ich habe meinen Mädels in der Halbzeit gesagt, dass wir uns eigentlich nur selbst schlagen können - das taten wir dann am Ende auch. Die Chancenverwertung war wieder nicht gut, daran müssen wir weiter pfeilen. Einsatz, Wille und Kampfgeist haben wieder gestimmt und im Gegensatz zum Nied-Spiel, haben wir immerhin einen Punkt behalten. Wir haben uns von äußeren Einflüssen zu sehr aus der Ruhe bringen lassen, da nehme ich mich selbst nicht raus und muss mir an meine Nase fassen. Wir wollten uns nur auf uns konzentrieren und das haben wir in der ersten Halbzeit hervorragend gemacht, das war die beste Saisonleistung, die ich bisher von meinen Mädels gesehen habe. Schade, dass es nicht zum Sieg gereicht hat, hier müssen wir einfach kaltschnäuziger sein. Es gibt aber trotzdem absolut keinen Grund den Kopf in den Sand zu stecken", so Trainer Florian Krahl nach Abpfiff.
 
Es spielten: Jasmin Ventrella im Tor; Milena Bohrmann (5/2), Christina Stück, Annemarie Ley (2), Luisa Walter (4/3), Lisa Müller, Sinja Scholl (2), Alexandra Endresz (1), Ines Katzmann (2), Elena Franzen, Katja Hiebinger (1) und Franziska Merten (5)
15.10.2018
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1. Damen

Am vergangenen Sonntagmittag gastierte die Reserve des TV Hattersheim im Berufsschulszentrum bei den Damen des TV Erbenheim. Personell gingen die Damen wieder angeschlagen in die Partie - gerade einmal 10 Mann konnte Trainer Krahl aufbieten, so wie zuvor auch gegen die SG Nied. Die Erbenheimerinnen starteten gut in die Partie, gingen schnell in Führung und gaben diese im weiteren Spielverlauf auch nicht mehr aus der Hand. In den ersten Minuten war das Angriffsspiel des TVE noch etwas schleppend, Mitte der zweiten Halbzeit steigerte man Druck und Tempo, konnte somit eine verdiente 10:5 Halbzeiführung erspielen.


Nach dem Seitenwechsel nahm sich der TVE die ein oder andere schöpferische Pause, war nicht immer zielstrebig genug und konnte die Führung nur bedingt ausbauen. Ungefährdet war der Sieg aber zu keinem Zeitpunkt man hielt die Gäste aus Hattersheim durch eine sehr gute Abwehrleistung und eine wieder hervorragend aufgelegte Jessica Stern im Tor, die zudem mit tollen Zuspielen nach vorne glänzte, auf Abstand. Am Ende ging man absolut verdient als Sieger vom Feld.

"Personell ist bei uns wirklich schon seit der Vorbereitung der Wurm drin und wir haben immer wieder mit verletzungsbedingten Ausfällen zu kämpfen. Heute hatte ich gerade einmal 4 gestandene Rückraumspieler - darunter eine Luisa Walter, die sich mit starken Schmerzen durch das Spiel quält. Das ist auch der Grund, warum wir nicht immer mit hohem Druck auf die Abwehr spielen können. Wir haben einfach immer wieder Ausfälle und ich muss ständig improvisieren. Wie es meine Mädels lösen, ist fantastisch. Die Einstellung dieser Mannschaft, der Kampfgeist und der Wille - gerade auch in schwierigen Phasen - ist wirklich beeindruckend. Heute haben wieder alle eine tolle Leistung gezeigt und ihren Beitrag zum Erfolg geleistet, bei uns funktioniert alles über den Teamgeist und das zeichnet uns aus. Ich hoffe und wünsche mir, dass der Fluch der Verletzungen uns endlich verlässt und ich wieder aus dem Vollen schöpfen kann", so Trainer Krahl nach dem Spiel.

Es spielten: Jessica Stern (Tor); Milena Bohrmann (2/1), Christina Stück (1), Luisa Walter (3/3), Lisa Müller, Lena Lietz (1), Katja Hiebinger (4), Melanie Lechner (3), Franziska Merten (2) und ihr Debüt im Trikot des TVE gab Annika Sommerfeld.

08.10.2018
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1. Damen

Am vergangenen Sonntagnachmittag gastierte die SG Nied II beim TV Erbenheim in der Halle am Berufsschulzentrum - die bis dato ungeschlagene SG kam mit Selbstbewussstsein als Tabellenführer in die Halle und jedem war von Beginn an klar, dass es ein sehr enges und umkämpftes Spiel werden würde. Die Erwartungen wurden nicht enttäuscht: beide Mannschaften kämpften aufopferungsvoll und schenkten sich nichts, es war ein spannendes und nahezu hochdramatisches Handballspiel. Die Erbenheimerinnen boten lediglich 10 Spielerinnen auf, wovon zwei angeschlagen in die Partie gingen. Kurz vor Ende der zweiten Halbzeit verletzte sich Luisa Walter am Knie und es schien, als könne sie nicht mehr mitwirken. Dem tollen Einsatz von Torfrau und Physio Jess Stern und dem gnadenlosen "Auf-die-Zähne-beissen" von Luisa selbst war es zu verdanken, dass sie Mitte der zweiten Halbzeit noch einmal mitwirken konnte. Die Erbenheimerinnen rannten über 60 Minuten das Tor der Nieder an, zeigten eine enorm kampfstarke Leistung, belohnten sich aber im Abschluss viel zu wenig - enweder scheiterten sie an der überragenden Anne Soltman im Tor der Gäste oder an Pfosten und Latte. Die Nieder spielten ihre Erfahrung und Cleverness gekonnt aus und kamen leider zu einigen zu einfachen Toren, auch wenn die Abwehr des TVE sehr kompakt stand und einen guten Job machte. 


Die Erbenheimerinnen konnten den Pausenstand leider nicht drehen, auch wenn sie alles dafür taten. Kampfgeist, Wille, Leidenschaft, Teamgeist - das alles sind Attribute, die man sehen und förmlich spüren konnte. Das Team wollte unbedingt und nahm alles dafür in Kauf. Aufopferungsvoll gab jeder alles, aber der Ball wollte einfach nicht im Gehäuse einschlagen. Am Schiedsrichter lag es nicht, der ging objektiv gesehen viel zu hart mit den Gästen ins Gericht und gab einige Zeitstrafen zu viel. Wenn man meinte, dass sich der TVE dies zum Vorteil machen würde, dann irrte man sich - jede Überzahl war gefühlt wie eine Bestrafung und wurde nicht genutzt. Am Ende eines hochdramatischen Spiels gewinnen die Gäste natürlich auch nicht unverdient das Spiel, das muss man fair anerkennen. Die Mädels vom TVE hätten aber sicherlich genauso mindestens einen Punkt verdient gehabt. Nun heißt es Wunden lecken, die Verletzten wieder herstellen und sich auf die kommenden Aufgaben fokussieren.

"Mir fällt eine nicht emotionale Zusammenfassung nach diesem Spiel wirklich schwer - das sind Spiele, die arbeiten in dir als Trainer, wochenlang! Was hätte ich anders machen können? Welche Entscheidung war vielleicht falsch, zu früh, zu spät? Ich bin immer mit voller Leidenschaft bei meinen Mädels dabei und leide dann natürlich auch mit, in diesem Fall sogar mehr. Spielerisch habe ich uns etwas überlegen gesehen, leider waren wir beim Druck in die Tiefe nicht konsequent genug und wenn doch, dann stand da immer noch eine bärenstarke Anne im Tor. Überzahlsituationen haben wir nicht ausgespielt und unser Spiel eher gehemmt, jede Zeitstrafe war eine Strafe für uns, daran müssen wir arbeiten. Auch haben wir einige Bälle fahrig verloren, daran werden wir ebenfalls arbeiten. Was bleibt am Ende? Wenn ich in unserer Whatsapp-Gruppe lese, dass jeder unseren Teamgeist, unseren Kampf lobt, wenn ich höre, dass Spielerinnen sagen, dass sie vor 6 Monaten dieses Spiel sehr hoch verloren und die Köpfe hängengelassen hätten, dann sind das Dinge, die mich sehr stolz machen. Das Team ist und lebt eine geeschworene Einheit und das haben sie eindrucksvoll bewiesen. Leider konnten sie sich gestern nicht selbst belohnen, das hätte ich mir so sehr für sie gewünscht, aber trotzdem sind sie zurecht stolz auf sich und genau darauf bauen wir auf", resümierte Trainer Florian Krahl.

Es spielten: Jessica Stern (Tor); Ayleen Stamm (5), Milena Bohrmann (5/3), Christina Stück (3), Luisa Walter (2/2), Lisa Müller, Jasmin Hinz (4), Lena Lietz, Melanie Lechner und Katja Hiebinger.

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